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Freitag 19 August 2022

titel 02 2022WDL Februar 2022:

 Diesmal mit folgenden Themen:

  • Karneval
  • Rund ums Haus
  • Haustiere


  • Und wie immer:
    Jede Menge
    Berichte, Neuigkeiten aus der Geschäftswelt und Kleinanzeigen


Auch das lesen Sie im aktuellem WDL:

Heimatverein Wadersloh - Das Andenken an die Geschwister Scholl bleibt erhalten

Wadersloh (bb). Seit wenigen Wochen laufen auf dem Gelände der ehemaligen Geschwister-Scholl-Realschule am Schulkamp die Abrissarbeiten. Schon bald werden an dieser Stelle, an der jahrzehntelang Schülerinnen und Schüler die Schulbank drückten, die Bauarbeiten für das Wohnquartier „Rosenhöhe“ beginnen. Die ehemalige Schule prägte lange das Ortsbild von Wadersloh und auch ihr Name ist geschichtsträchtig. Die Geschwister Scholl und mit ihnen ihre Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ kämpften im 2. Weltkrieg gegen die NS-Diktatur und wurden für diesen selbstlosen Einsatz von den Nazis hingerichtet. Für den Heimatverein Grund genug, das Andenken an die Geschwister Scholl auch künftig in Wadersloh zu erhalten.
Der Heimatverein Wadersloh setzt sich seit vielen Jahren aktiv für eine Erinnerungskultur ein und hat sich nun zum Ziel gesetzt, dass die Geschwister Scholl auch künftig einen Platz in der Gemeinde Wadersloh haben. So wurden Ende Januar die Relief-Kunstwerke aus der Aula gesichert. Außerdem stellte der Heimatverein den Antrag bei der Gemeinde, dass auf dem Gelände des künftigen Wohnquartiers ein Gedenkstein errichtet werden soll. Die Gemeinde Wadersloh ist kürzlich dem Riga-Komitee beigetreten. Der jüdische Friedhof und die Stolpersteine erinnern an die Wadersloher Bürgerinnen und Bürger, die unter dem NS-Terror verschleppt, deportiert und ermordet wurden. „Ein Denkmal für den aktiven Widerstand gegen Hass, Terror und Gewalt an einem Ort der Begegnung im Herzen Waderslohs wäre daher ein Zeichen für eine friedvolle Dorfgemeinschaft und zugleich eine Erinnerung an die einstige Realschule“, so der Vorstand des Heimatvereins.
Bei einem weiteren Anliegen hatte der Heimatverein noch keinen Erfolg: Das Mosaik mit der Schöpfungsgeschichte an der östlichen Seite des Toiletten-Gebäudes sollte ebenfalls gesichert und erhalten werden. Leider erweist sich die Demontage der Steine als zu schwierig. Auch eine der Schuluhren aus der Gründungszeiten wurde bedauerlicherweise von Unbekannten bereits entfernt.

 

 

 

Feuerwehr Wadersloh – Neue Kommunikationszentrale auf vier Rädern

Wadersloh (bb). Die Feuerwehr in Wadersloh darf sich auf ein hochmodernes Fahrzeug für seinen Fuhrpark freuen: Der neue Einsatzleitwagen (ELW) ist als Spezialfahrzeug unersetzlich, denn er ist die mobile Schnittstelle für die Einsatzkräfte vor Ort. Groß war daher die Freude bei den Feuerwehrkameraden und bei der Wehrführung, dass das neue Fahrzeug nun offiziell durch Bürgermeister Christian Thegelkamp und den Fraktionsspitzen des Gemeinderats an die Feuerwehr übergeben werden konnte.
Im Herbst 2019 war das bisherige Einsatzleitfahrzeug unverschuldet bei einem Verkehrsunfall zum Totalschaden geworden. Aufgrund der speziellen Bedürfnisse der Feuerwehr, nahm die Bestellung und Umrüstung eines Neuwagens einige Zeit in Anspruch, darum fungierte ein MTF des Löschzugs Diestedde übergangsweise als Ersatz. Am
22. Juni 2020 befasste sich der Rat der Gemeinde Wadersloh erstmals mit der Neubeschaffung und fasste einen entsprechenden Beschluss. Am 6. Juli 2020 erfolgte die Bestellung und am 8. Oktober 2021 die Auslieferung des Spezialfahrzeugs. Die Kosten dafür belaufen sich auf 138.000 Euro (geplant waren ursprünglich 170.000 Euro, 14.800 Euro zahlte die Versicherung, weitere 1.100 Euro betrug der Verkaufserlös).
Der Mercedes Benz 416 CDI mit Vollautomatikgetriebe hat 163 PS unter der Haube und ist ein wichtiges Hilfsmittel zur Führung der taktischen Einheiten. Bei Einsätzen ist das Fahrzeug Dreh- und Angelpunkt für die Kommunikation und Koordinierung der Kräfte vor Ort. Dazu ist das Fahrzeug mit einer Vielzahl an EDV- und Telekommunikationsanlagen ausgestattet. Neben zwei Computern, einer Funkanlage, Telefonanlage, Kurzdokumentation, Lagedarstellungsmöglichkeiten, mobilen Funkgeräten, Notfallrucksack und Funktionswesten ist der „ELW“ umfassend ausgerüstet und das modernste Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr. Für die Feuerwehrleitung ist die Neuanschaffung ein echter Gewinn für die Rettungsarbeit: „Wir sind sehr erfreut, dass Rat und Verwaltung das Fahrzeug bewilligt haben. Für unsere Arbeit ist ein Einsatzleitwagen eine wichtige Einrichtung, die vor allem der Einsatzleitung eine wichtige Hilfe ist“, so Wehrführer Michael Linnemann.

Grundlehrgang beendet – 17 neue Feuerwehrleute in Wadersloh

Die Freiwillige Feuerwehr der Gesamtgemeinde Wadersloh darf sich über tatkräftige Unterstützung freuen: Gleich 17 neue Truppmänner und -frauen haben im Januar unter 2G+-Bedingungen ihre Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen. Vorausgegangen war eine intensive Ausbildungszeit, bei der die jungen Erwachsenen auf die vielfältigen Aufgaben in der Feuerwehr vorbereitet wurden. Stolz auf die großartige Leistung waren nicht nur Wehrführer Michael Linnemann, sondern auch die Ausbilder, die in den vergangenen Monaten das theoretische und praktische Rüstzeug vermittelten.
Trotz der schwierigen Zeiten meisterten die Teilnehmer die umfangreiche Grundausbildung mit Bravour. Hilfreich war dabei auch die Schulungsmöglichkeit in den
Räumen der ehemaligen Geschwister-Scholl-Realschule. Mit der Überreichung der Urkunden und Glückwünschen schlossen die Feuerwehrleute nun auch das letzte Ausbildungskapitel ab. Zumindest vorerst, denn schon im Frühjahr soll es Weiterbildungsmöglichkeiten, wie die Ausbildung für den Funk geben.
Im Rahmen der Ausbildung wurden zahlreiche Tätigkeiten der Feuerwehr ausgeführt sowie komplexe Einsatzübungen mit diversen Schwerpunkten bewältigt. Ein Einsatz, der sich gelohnt hat, denn die Feuerwehr in Wadersloh erhält nun tatkräftige Unterstützung. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass knapp 90 Prozent der neuen Feuerwehrkameraden aus der eigenen Feuerwehrjugend stammen. „Das Lernen in der Feuerwehr wird niemals aufhören und ab heute beginnt eine lebenslange Fortbildung bis zum Erreichen der Ehrenabteilung“, so Michael Linnemann. Für die frisch gebackenen und motivierten Jung-Feuerwehrleute ist das sicher ein schönes Ziel. 

 

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