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Donnerstag 2 Juli 2020

titel 05 2020WDL Mai 2020:

Diesmal mit folgenden Themen:

  • in Kooperation mit Mein Wadersloh und der Gemeinde Wadersloh
  • Informationen rund um die aktuelle Corona-Situation
  • Schützenfeste Göttingen, Geist und Diestedde fallen aus
  • Wir stellen die Schützenbruderschaft "St. Georg" vor
  • Auch das Pfingstreitturnier fällt aus. Wir stellen den Reitverein vor

  • Und wie immer:
    Jede Menge
    Berichte, Neuigkeiten aus der Geschäftswelt und Kleinanzeigen



 


Auch das lesen Sie im aktuellem WDL:

Schützenbruderschaft „St. Georg“ Göttingen e. V. - eine Chronik

Liesborn-Göttingen (wdl). Die Schützenbruderschaf „St. Georg“ Göttingen e. V. wird in diesem Jahr kein Schützenfest feiern. Das Schützenfest wurde nach langer und reiflicher Überlegung vom aktuellen Vorstand abgesagt. Dennoch soll sich das Thema Schützenfest in diesem WDL aktuell mit einer kleinen Chronik über die Schützenbruderschaft „St. Georg“ Göttingen e. V. wiederfinden. Das aktuelle Königspaar Markus und Doris Trockel hat sich mitsamt dem gesamten Hofstaat bereiterklärt, die Schützenbruderschaft und das Schützenfest bis 2021 zu repräsentieren.   

Die Anfänge des Vereins
Die Anfänge der Schützenbruderschaft „St. Georg“ Göttingen e. V. reichen von den Jahren 1873 bis 1949 zurück. Obwohl keine Gründungsurkunde mit den exakten Daten über das Gründungsjahr existiert, lässt sich doch durch Berichte und Hinweise in der Vereinschronik sowie durch Erinnerung alter Vereinsmitglieder das Gründungsdatum sicher eingrenzen und beschreiben.
Göttinger Bürger gründeten im Jahre 1873 einen solchen Verein, dessen Zweck es war, die jungen Leute und auch ältere Einwohner von Göttingen zu einer Schützengesellschaft zusammenzuschließen und alljährlich ein gemütliches Volksschützenfest zu feiern. Die Menschen sollten die Gelegenheit bekommen, sich auch in der Bauerschaft Göttingen einmal im Jahr ein paar Tage von den Alltagsaufgaben zu erholen und das Auge beim Vogelschießen zu üben.  

Zur Geschichte
1878 wurde das vorerst letzte Schützenfest gefeiert, bis der Verein 1920 wiederbelebt wurde.  Dann erfolgte das letzte Schützenfest 1939 vor dem zweiten Weltkrieg. Nach mehrjähriger Pause fand im Januar 1949 die erste Generalversammlung nach dem Krieg statt, und ein neuer Vorstand wurde gewählt. Man beschloss, wieder jährliche Schützenfeste stattfinden zu lassen.  

Namensänderung im Jahr 1950
Im Schützenjahr 1950 wurde der Verein in Schützenbruderschaft „St. Georg“ Göttingen umbenannt. Auf dem Schützenfest im Jahre 1950 schlug der neue König Franz III. Luster vor, zum Zeichen und Dank an den Herrgott den Schützenverein Göttingen von nun an Schützenbruderschaft „St. Georg“ Göttingen nach dem Kirchenpatron zu benennen. Dieser Vorschlag wurde mit großem Jubel aufgenommen.

1953 - Einweihung Ehrenmal
1953 wurde das Ehrenmal an der Göttinger Kapelle mit einer feierlichen Zeremonie eingeweiht. Es wurden die Namen der 27 Gefallenen des ersten, der 54 Gefallenen des zweiten Weltkrieges sowie der 22 Gefallenen oder in Lagern gestorbenen „Ostvertriebenen“ verlesen. 1983 wurde erstmalig am Schützenfestsamstag bei Eintritt der Dunkelheit der große Zapfenstreich gespielt. Der Spielmannszug Göttingen feierte sein 50jähriges Bestehen.

Schützenfeste fanden regelmäßig statt
Seit dieser Zeit wurde alljährlich das Schützenfest mit großer Freude in der Bevölkerung und hohem Engagement der jeweiligen Vorstände gefeiert. Nur eben leider in diesem Jahr nicht, doch der aktuelle Vorstand freut sich auf ein Wiedersehen mit allen Freunden und Mitgliedern beim Schützenfest der Schützenbruderschaft „St. Georg“ Göttingen e. V. im nächsten Jahr 2021.

 

 

Zucht-Reit- und Fahrverein St. Georg Wadersloh – Stille auf der Reitanlage

Wadersloh (wdl). Die Wochen vor dem traditionellen Pfingstturnier auf der Reitanlage des Zucht-Reit- und Fahrvereins St. Georg Wadersloh sind geprägt von emsiger Geschäftigkeit. Überall wird auf Hochglanz geputzt, die Böden der Reitplätze werden optimal für die Pferde präpariert. In der Luft liegt Vorfreude auf die Teilnehmer und Besucher. Die Bewirtungsstände prüfen ihre Bestellungen und die Meldestelle bereitet sich auf den Ansturm der Reiter vor.
Nur in diesem Jahr ist es still auf der Anlage. Die Corona-Krise macht auch vor dem heimischen Reitverein nicht halt.

Die Entscheidung, das traditionelle Pfingstturnier abzusagen, hat sich der Vorstand in enger Absprache mit der Gemeinde nicht leicht gemacht. Bis zuletzt war die Hoffnung noch da, das Turnier stattfinden zu lassen. Aber die Gesundheit der Vereinsmitglieder, Reiter und Besucher geht vor. Daher erfolgte vor einigen Wochen schweren Herzens die Absage. Denn nicht nur für viele Reiter von Nah und Fern ist das Pfingstturnier ein gesetztes Datum im Turnierkalender, sondern auch viele Mitbürger aus der Gemeinde und den umliegenden Orten kommen immer wieder gern an den Pfingsttagen auf die Anlage des RV Wadersloh, um in netter Runde bei Kaffee und Kuchen hervorragenden Pferdesport genießen zu können.

In der Hoffnung, dass im September wieder Turnierveranstaltungen erlaubt sind, rollt zurzeit die Planung für den alljährlichen Reitertag am 27. September an.

Zurzeit finden auf der Anlage keine Reitstunden statt, und auch das sonst so gemütliche Beisammensein und klönen nach dem Training der Pferde darf nicht stattfinden. Das Team vom RV Wadersloh ist sehr froh, dass jedes der fünf Lehrpferde ein nettes Pflegemädchen hat. Die Pflege, Fütterung und Bewegung der Pferde erfolgt nach strengen Hygiene- und Kontaktvorschriften. Der Mindestabstand muss auch auf dem Gelände des Reitvereins eingehalten werden. Es gibt bestimmte Vorgaben, wieviel Pferde gleichzeitig auf den einzelnen Außenplätzen bewegt werden dürfen. Die Reit- sowie Longierhalle ist zurzeit gesperrt. Außerdem hat der Reitverein das Glück, durch die Investitionen der letzten Jahre, vier optimale Außenplätze zur Verfügung zu haben, wodurch sich die Reiter ohne Probleme an die Vorgaben halten können.

Ansonsten freuen sich die Mitglieder des RV St. Georg Wadersloh schon jetzt auf das Pfingstturnier 2021. Bis dahin wünschen sie allen: „Bleibt gesund“!!

 

Auch in der Krise eine starke Gemeinschaft –
Gewerbeverein blickt optimistisch in die Zukunft

Wadersloh/Diestedde/Liesborn (bb). Mit seinen 127 Mitgliedsbetrieben aus allen drei Wadersloher Ortsteilen vertritt der Gewerbeverein Wadersloh e.V. das gemeinsame Interesse, den Wirtschaftsstandort Wadersloh mit zu gestalten. Durch die Corona-Situation ist das Vereinsjahr auf den Kopf gestellt, doch der Verein blickt dennoch positiv in die Zukunft. Unter anderem durch neue Aktionsprogramme.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Ende April teilte der Vorstand des Gewerbevereins mit, dass die für September geplante Gewerbeschau auf das Folgejahr verschoben wird. Nach sieben Jahren wollte der Gewerbeverein die Vielfalt der heimischen Wirtschaft präsentieren. „Vor dem Hintergrund, dass Veranstaltungen bis Ende August verboten sind, halten wir es nicht für verantwortbar, die Gewerbeschau in diesem Herbst durchzuführen“, sagt der Vereinsvorsitzende Willi Konert. Aus Gründen der Planungssicherheit findet die Gewerbeschau nun vom 18-20. September 2021 statt, allem voran sei die Gesundheit der Menschen ausschlaggebend. Am Muttertag hätte eigentlich ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt des Gewerbevereins stattgefunden: Die beliebte „Glücksrallye“ durch Wadersloh, Diestedde und Liesborn. Auch hier machte Corona den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. Doch auch ohne die gemeinsamen Veranstaltungen intensiviert der Gewerbeverein die Zusammenarbeit.
Auch in schweren Zeiten hält der Verein zusammen: „Die Mitgliedsbetriebe unseres Gewerbevereins sind sehr vielschichtig und somit auch sehr unterschiedlich von der derzeitigen Situation betroffen. Alle sind von der Coronavirus-Pandemie betroffen. Nach dem Shutdown sollte ein Anfahren der Konjunktur erfolgen, um größere wirtschaftliche Schäden und im schlimmsten Fall auch Insolvenzen zu vermeiden. Viele Unternehmen haben Liefer- und Abholdienste für ihre Kunden eingerichtet. Hier haben die Unternehmen jedoch individuelle Strukturen aufgebaut, die zu ihrem jeweiligen Warensortiment und der Kundenstruktur passen. Bevor unsere Kundinnen und Kunden nur noch auf den Onlinehandel setzen, sollten sie doch bitte zunächst erst einmal Kontakt mit ihren Lieblingsgeschäften aufnehmen und somit nach einer Lösung suchen, das Geschäft vor Ort zu tätigen“, appelliert Willi Konert, der sich mit dem Gewerbeverein dafür stark macht, dass die Kunden den heimischen Einzelhandel und Dienstleister vor Ort besonders auch in diesen schweren Zeiten unterstützen.
Zur Unterstützung der Mitgliedsbetriebe bietet der Gewerbeverein gerade die Wadersloher Glückspilze in einer limitierten Sonderaktion an. Nähere Details in der Anzeige.
„Auch wenn bis Herbst keine größeren Veranstaltungen stattfinden können und unsere Mitgliederversammlung auf den Herbst verschoben ist, möchten wir mit unserem Vorstand und unseren Arbeitsgruppen für unsere Mitgliedsbetriebe da sein. Wir blicken optimistisch in die Zukunft und freuen und auf die schönen, künftigen Veranstaltungen. Wir gestalten gemeinsam!“, so Willi Konert.

 

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