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Mittwoch 21 August 2019

titel 10 2016WDL Oktober 2016:

Diesmal mit folgenden Themen:

  • Auto-Aktuell: Lichttest 2016, Fahrzeugbewertung und Autoverkauf, Ganzjahresreifen als Alternative? Verkehrserziehung "Achtung Auto"
  • Helfer in schweren Stunden: Fragen zum Thema Pflege, Internetportal zur Bestattersuche, Der Friedhof im Herbst
  • Jugendfeuerwehr Wadersloh: Berufsfeuerwehrtag
  • Lauftreff TuS Wadersloh: Volkslauf steht in den Startlöchern
  • Und wie immer:
    Jede Menge
    Berichte,
    Neuigkeiten aus der Geschäftswelt
    und Kleinanzeigen



 




Auch das lesen Sie im aktuellem WDL:

Helfer in schweren Stunden! –
Was ist im Ernstfall zu tun? Fünf Fragen zum Thema Pflege  

Wadersloh (wdl). Zu unserem Sonderthema „Hilfe in schweren Stunden“ hatten wir an Andreas Wedeking, Einrichtungsleiter und Quartiersentwickler vom Seniorenheim St. Josef in Wadersloh, fünf Fragen gerichtet. Es geht um den Umgang mit einem unerwarteten Pflegefall in der Familie.

WDL aktuell: Herr Wedeking, wenn ein unerwarteter Pflegefall eintritt, ist man ja erst einmal völlig überfordert und unvorbereitet. Wo bekomme ich dann Hilfe?
Andreas Wedeking: Es ist ganz normal, dass man sich mit dem Thema Pflege erst auseinandersetzt, wenn der Pflegefall eintritt. Als erstes gilt es, einen klaren Kopf zu behalten und sich Unterstützung zu suchen. Rat findet man auf jeden Fall in den Pflegeeinrichtungen, die in Liesborn, Diestedde und Wadersloh vertreten sind. Hier sitzen Experten, die im Einzelfall Möglichkeiten aufzeigen können, wie Hilfe organisiert werden kann, egal wo sie dann umgesetzt wird. Auch die ambulanten Pflegedienste, die im Gemeindegebiet unterwegs sind, beraten gerne.

WDL aktuell: Wen sollte ich zuerst ansprechen?
Andreas Wedeking: Wie schon gesagt, fragen Sie in den Heimen nach oder rufen Sie bei den Ambulanten Pflegediensten vom SMMP oder Caritas an. Im Falle eines Krankenhausaufenthaltes helfen dort auch die Sozialen Dienste und die Überleitungsschwestern weiter. Auch die Infostelle St. Josef der Alzheimergesellschaft im Kreis Warendorf (in der Diestedder Straße 4) bietet eine individuelle Beratung an. In diesem Jahr kann noch folgender Termin genutzt werden: Dienstag, den 13. Dezember, um 19.00 Uhr.

WDL aktuell: Woran muss ich denken und welche Dinge sind zu klären?
Andreas Wedeking: Wenn sich der Gesundheitszustand verschlechtert, sollte man auf jeden Fall mit seinem Hausarzt über die Sinnhaftigkeit der Beantragung einer Pflegestufe (ab 1. Januar 2017 eines Pflegerades) bei der zuständigen Pflegekasse sprechen. Viele, zu viele Menschen empfinden eine Pflegestufe noch als Makel oder haben gar nicht darüber nachgedacht, dass sie möglicherweise einen Anspruch auf eine Pflegestufe haben. Mit einer Pflegestufe kann man durch die zahlreichen Hilfeangebote, die dann von der Krankenkasse übernommen werden, seinen Alltag weiterhin selbstständig in den vier Wänden organisieren. Und das wünschen sich doch alle – die eigenen vier Wände, oder?

WDL aktuell: Welche Möglichkeiten habe ich noch?
Andreas Wedeking: Mit der Erreichung einer Pflegestufe/ Pflegegrades gibt es viele Entlastungs- und Unterstützungsangebote. Genauere Details kann man aus Broschüren entnehmen, die die Infostelle St. Josef bereit hält.

WDL aktuell: Wie kann ich mich am besten absichern?
Andreas Wedeking: Das ist eine gute Frage. Am besten lebt man einfach gesund und bewegt sich viel. Aber selbst gesunden Menschen kann im wahrsten Sinne des Wortes „der Schlag treffen“. Und dann ist von einem auf den anderen Tag alles anders. Wichtig ist es, Augen und Ohren offen zu halten, was das Thema Pflege betrifft. Viele Menschen sind in der Großgemeinde Wadersloh da sehr engagiert unterwegs: Es gibt das Netzwerk für Senioren; dort treffen sich Ehrenamtliche und Profis rund um das Thema Pflege und Senioren. Die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz in Wadersloh vereinigt viele Träger und engagierte Menschen. Und vor allem sollten die Veröffentlichungen und Hinweise der Pflege­- heime in der Gemeinde beachtet werden. Hier werden viele Informationsveranstaltungen und auch Entlastungsmöglichkeiten angeboten, die nicht nur an die Bewohner/innen gerichtet sind, sondern auch an pflegende Angehörige und Pflegebedürftige selbst in der häuslichen Situation.

WDL aktuell: Herr Wedeking, vielen Dank für dieses Gespräch. Sie haben unseren Leserinnen und Lesern sicherlich wertvolle Hinweise geben können.

 

Jugendfeuerwehr Wadersloh  – 
Berufsfeuerwehrtag stellt Erlerntes unter Beweis

Wadersloh (wdl). Am 3. September führte die Jugendfeuerwehr Wadersloh von Samstag, 11 Uhr bis zum darauffolgenden Sonntag um 11 Uhr einen Berufsfeuerwehrtag (24-Stunden-Dienst) in Liesborn durch. Die Jugendlichen wurden in drei Gruppen eingeteilt. Jede dieser Gruppen stellte eine Löschgruppe dar, wobei jedem Jugendlichen eine Funktion zugewiesen wurde, z.B. als Angriffstrupp oder Gruppenführer. Nach jeweils acht Stunden tauschten die Gruppen ihr zugewiesenes Löschfahrzeug und die ihnen zugeteilten Funktionen.
Die Betreuer der Jugendfeuerwehr hatten viele Einsätze vorbereitet, bei denen entweder der gesamte Löschzug „Jugendfeuerwehr“ oder die einzelnen Löschgruppen alarmiert wurden.
Schon nach wenigen Minuten hatte der komplette Löschzug Jugendfeuerwehr seinen ersten Einsatz. Gemeldet wurde ein eingeklemmter Waldarbeiter in einem Wald an der Lippstädter Straße. Bei Eintreffen der Löschfahrzeuge verschafften sich die Gruppenführer einen Überblick über die Lage und leiteten eine Personensuche ein. Der Waldarbeiter (in Form einer Übungspuppe) konnte recht schnell gefunden werden. Der Baum wurde mit Hilfe von pneumatischen Hebekissen unter der Anleitung der Betreuer angehoben, so dass der Waldarbeiter geborgen werden konnte. Der Löschzug rückte nach diesem Einsatz wieder in das Gerätehaus Liesborn ein. Dort mussten sich die Jugendlichen dann, wie in der Berufsfeuerwehr üblich, ihr eigenes Essen kochen. Neben vielen kleineren Einsätzen für die einzelnen Löschgruppen, wurde am Nachmittag wieder der komplette Löschzug alarmiert. Es wurde ein brennender, ca. 750 Kubikmeter großer Strauchschnitthaufen in der Nähe von Liesborn-Göttingen gemeldet. Das Gelände war abgesperrt, so dass die Kette vor dem Tor mittels Bolzenschneider geöffnet werden musste. Die Besatzung des Löschfahrzeuges Wadersloh ging sofort mit einem Erstangriff zur Brandbekämpfung über, da sich das echte(!) Feuer aufgrund der Trockenheit schnell auf die Rasenfläche um den Strauchschnitthaufen herum ausbreitete. Nachdem sich die Gruppenführer einen Überblick über die Lage verschafft hatten, entschieden sie mit drei C-Strahlrohren in einer Riegelstellung gegen das Feuer vorzugehen, damit es sich nicht weiter an den Seiten ausbreiten konnte. Da sich die Wasserversorgung vor Ort als schwierig gestaltete – es war kein Hydrant oder Löschteich in unmittelbarer Nähe – wurde ein Pendelverkehr mit den Löschfahrzeugen eingerichtet, da die Tanks schnell leer waren. Auch bei diesem Einsatz konnten die Jugendlichen ihr feuerwehrtechnisches Wissen unter Beweis stellen und das Feuer wurde schnell gelöscht. Um die letzten Glutnester zu ersticken, wurde Löschschaum auf die Feuerstelle aufgebracht. Nach dem Abendessen und einigen kleineren Einsätzen – es wurde unter anderem ein Bieber von einem Baum gerettet - wurde der gesamte Löschzug erneut alarmiert. Es wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person bei der AVIA Tankstelle in Liesborn-Göttingen gemeldet. Vor Ort kümmerten sich die angehenden Brandschützer zunächst um die Verkehrssicherung, so dass die Jugendlichen sicher zur Tat schreiten konnten. Nachdem die Batterie abgeklemmt wurde, gingen die älteren Jugendlichen abwechselnd mit Schere und Spreizer vor. Erst wurde vorsichtig die Fahrertür des Autos entfernt, so dass der Rettungsdienst einen Zugang zu der eingeklemmten Person hatte.  Anschließend wurden die Säulen des Fahrzeuges abgetrennt und das Dach entfernt. Nun konnte die Person (wieder eine Übungspuppe) mit dem Spineboard gerettet werden.
Nachdem auch dieser Einsatz von den Jugendlichen erfolgreich abgearbeitet wurde, ging es wieder zurück auf die Wache. Der letzte Einsatz des Berufsfeuerwehrtages war schließlich ein BMA-Alarm um drei Uhr nachts im Gerätehaus Diestedde, welcher sich aber als Fehlalarm herausstellte. Für die Jugendlichen war der Tag ein voller Erfolg, und alle konnten ihre Fähigkeiten erweitern und hatten viel Spaß bei den verschiedenen Übungen.

Lauftreff TuS Wadersloh – 
Volkslauf steht in den Startlöchern

Wadersloh (wdl). Der Lauf- und Walkingtreff des TuS Wadersloh lädt alle Interessierten ein, sich an den Wettbewerben am Samstag, 22. Oktober, beim 12. Wadersloher Volkslauf zu beteiligen. „Jeder ist willkommen. Auch Kurzentschlossene können sich noch bis zu einer halben Stunde vor dem Start anmelden“, erklärt der Koordinator Ludger Viertler. Den Auftakt am Samstag machen traditionell die Kleinsten um 14 Uhr mit dem 600-Meter- Bambinilauf (bis sieben Jahre ohne Wertung). Um 14.10 Uhr schließt sich der 1000-Meter-Schülerinnenlauf (U8, U10, U12) sowie um 14.20 Uhr der 1000-Meter-Schülerlauf (U8, U10, U12) an. Der Startschuss für den 1,6 Kilometer langen Schülerlauf (U14, U16) fällt um 14.30 Uhr. Die drei teilnehmerstärksten Schulen werden auch in diesem Jahr wieder mit einem Gutschein belohnt. Gegen 14.50 Uhr findet der fünf Kilometer lange Jedermannlauf (ohne AK-Wertung) sowie der fünf Kilometer Walking- und Nordic-Walking-Wettbewerb statt. Um 15 Uhr geht es für die Teilnehmer des Zehn-Kilometer-Hauptlaufs (einschließlich Walking und Nordic-Walking) auf die Strecke. Der Hauptlauf fließt in die Wertung des Kreis-Beckum-Cup ein. Neben einem Rahmenprogramm für Groß und Klein werden auch Würstchen vom Grill oder selbst gebackener Kuchen angeboten. Hier sollte für jeden Geschmack reichlich Auswahl vorhanden sein, teilen die Organisatoren mit. Auch stehen die Örtlichkeiten der Konrad-Adenauer-Hauptschule zur Verfügung, so dass selbst eine herbstliche Witterung dem Veranstaltungserfolg nicht im Wege stehen wird. Die Verantwortlichen des Lauftreffs im TUS-Wadersloh weisen auf Straßensperrungen und mögliche Verkehrsbehinderungen während der Veran­staltung hin und bitten dafür um Verständnis.

 

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